Austernpilze
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"Pleurotus ostreatus" Der Austernpilz oder auch Austernseitling gibt es seit den 70er Jahren bei uns. Der aus China stammenden muschelförmigen Austernpilz, der auch Austersaitling oder Kalbfleischpilz genannt wird, wird auf präparierten Strohballen kultiviert und ist heute rund ums Jahr erhältlich. Der Hut des Austernpilzes hat eine grau-braune bis schwärzliche Oberseite, an der Unterseite ist er weiß. Sein Durchmesser beträgt 10 bis 25 cm. Im Geschmack erinnert der Pilz an Champignons oder Pfifferlinge. Sein Fleisch ist von weicher Konsistenz. Austernpilze haben einen hohen Eiweißanteil und enthalten besonders viel Kalium und Phosphor.
Als kultivierte Form ist er unter dem Kürzel „Austernpilz“
durchweg bekannt. Allerdings ist der Zuchtpilz nicht der
Austernseitling aus den Winterwäldern; beide Arten lassen
sich nicht kreuzen. Die industriell gezogene Variante
firmiert unter dem botanischen Namen Pleurotus pulmonarius,
zu Deutsch Löffelstieliger Seitling.